Traum ?

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Satan
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Registriert: Sa 4. Mai 2013, 13:31

Traum ?

Beitragvon Satan » Sa 4. Mai 2013, 19:27

Traum?
„Niemand wird wissen, wer zu gewinnen vermag,
die Antwort liegt bei des Anderen Grab!
Vermutlich alle zu Tode stürzen sollt,
na, und....habt es so gewollt!
Trotzdem, alle sollten sich sicher sein,
gutes Ende wird es nicht geben, nein,
alles nur Anschein.
Alle brauchen viel Mut,
damit es ausgeht gut...
Die Großen kämpfen werden,
gegen des Feuers Herden.“

Dies alles hatte ein Mädchen im Traum,
stand früh auf, zog den Mann am Saum.
Wollt' ihm erzählen, was passiert letzte Nacht,
was der Traum für Unheil bracht'.
Er hatte keine Zeit für ein kleines Kind, dumm,
das erzählt viel zu viel herum.
Niemand wollte zuhören,
keiner verstehen,
Niemand nahm sich Zeit harabzuseh'n.
Wichtig war es das spürte sie schon,
so heimlich brach sie auf zu des Königs Thron.
Auf des Königs Hof sie wurde abgefangen,
jetzt hatte sie um ihr Leben zu bangen.
Glück hatte sie nur knapp,
kam zu einem Ritter, schlapp.
Sie sollte sein Knappe sein,
sollt ihm bei allem helfen, fein.
Als gekleideter Junge, gehorsam,
putzte sie des Ritters Lanzenarm.
Arbeitete für ihn Tag und Nacht,
all dies, ein einfacher Traum erbracht?

Jahre später, waren vergangen schon,
war damals vom Ritter gefloh'n.
Jetzt sie hatte den Traum nochmal,
als sie sich eines Nachts aus dem Hause stahl.
Sie sah wie Truppen gerüstet werden,
ausgestattet mit Lanzen und Pferden.
Wie sie kamen zum Angriff bereit,
mit ihrer großen Einheit.
Sie informierte Leute, meldete sofort,
alle kamen zum genannten Ort.
Wollten gegen an gehen,
nicht nur nutzlos rumstehen.
Sie nahmen Mistgabeln, Forken dazu,
einer verteidigte sich mit seiner Kuh.
Kämpften bis aufs Blut, zum letzten Schrei,
dann war alles still und vorbei.
Feinde sammelten Überlebende ein,
brachten sie in einen Zug rein.
Von nun an waren's ihre Arbeiter,
Lange Zeit nicht mehr, allen klar.
Einzig unser Mädchen, allein,
sollte schon bald Grund zur Hoffnung sein.
Ihre Träume ließen nicht lange warten,
sie erzählten von vielerlei Arten.
Eines kam immer wieder rein:
„Bewacher werden bald unaufmerksam sein!“
Sie wusst' es stimmt,
wollt' alle ermahnen,
doch keiner sie wahrnimmt,
endlich doch mal die Flucht zu planen.
So schmiedete sie allein den Plan,
auf das der vorhergesagte Tag kam!
Tagsüber arbeiten mussten sie,
wurden getrieben, wie altes Vieh.
Jede Nacht dachte sie nach,
' Was wohl der nächste Tag versprach? '
Wartend vergingen etliche Tage so,
bis der kam, wo sie heimlich floh.
Es gab diesen einen Moment,
in dem jedem Aufpasser das Herz rennt.
Dieser Moment, es war laut,
Oberaufpasser brüllt: „Schaut' !“
Etwas unglaubliches kam geflogen,
hätt's jemand beschreiben können, wär's gelogen.
Es war groß, unbeschreiblich halt,
hatte alles in seiner Gewalt.
Aufpasser wurden unruhig, trieben sie zusammen,
nur ein Mädchen zog allein von dannen.
Alle geblendet vom riesigen Ding,
keiner merkte wie's vorging.
Unser Mädchen, unter'm Zaun schlüpfte sie,
hatte Angst, wie noch nie.
Genau jetzt löste das Etwas sich auf,
ein Jeder schaute irritiert zum Himmel rauf.
Es hatte sie gerettet in dieser Not,
ein schöner Anblick sich bot.
Ein Regenbogen, schön und klar,
einfach wunderbar.
Ob der wohl für sie war?

Mehr weiß ich nicht über dieses Kind,
dem die Gabe der Zukunft teilnimmt.
Vielleicht lebte sie wirklich in dieser Zeit,
war halt damals schon für die Zukunft bereit.

Aber sicher sein kann man sich nie,
ist schließlich alles Fantasie?

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