Die Hölle,was ist sie?-Definitionen

Jack Harkness
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Re: Die Hölle,was ist sie?-Definitionen

Beitragvon Jack Harkness » Do 15. Jan 2015, 23:03

@ Distanzobjekt
Ich habe im Internet darüber nachgeschaut aber nichts vernünftiges dazu gefunden.
1.Weisst du welche Religionen älter sind ob die Eingott oder Mehr-gott Religionen ?
2.Wie kommt es überhaupt daß je nach Kontinent so viele verschiedene Religionen existieren ?
Jedes Volk muss sich ja irgendwie mal für seine Religion"entschieden" haben".
3.Wer "bestimmt" eigendlich woran ein Volk glaubt,oder wonach richtet sich das ?

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Schneeflocke
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Re: Die Hölle,was ist sie?-Definitionen

Beitragvon Schneeflocke » Fr 16. Jan 2015, 03:56

Mehrgott. Eingott kam erst später als Scharlatane auftauchten, und die vielen verschiedenen Götter Götzenbilder schimpften.

Du, jeder hat seinen Glauben. Das Judentum, Christentum und der Islam bauen aufeinander auf, wobei wir nach der Zeitrechnung des Islam ca. 1500 Irgendwas haben, also somit noch tiefstes Mittelalter. Ich will jetzt nicht gemein sein, aber das erklärt irgendwie alles. xD
Und dazu gibts noch nordische Religionen. Es läuft alles darauf zurück, dass jemand einflussreiches seine Vorstellung über seine Götter teilt. Dann wird ein Kult drum gesponnen, und schwups haben wir ne Religion.
Außerdem mussten sich die Menschen irgendwie vorstellen, was da eigentlich in ihrer Welt passiert. Vor 20000 Jahren, hatte jeder Mensch keine Ahnung, also haben Götter und Naturgeister die Wetterphänomene und sowas dargestellt. Und für Ernteausfälle waren dann eben die bösen Dämonen schuld.
Kann ich ja auch mal machen.
Ich glaube an den höchsten, und allmächtigen Herren der Socken. Er nimmt die einzelnen Socken, die in der Waschmaschine verschwinden mit in sein Paralleluniversum, sozusagen als Opfergabe. Wir dienen und huldigen ihm alle, wenn wir Socken und Strumpfhosen tragen, Fuß und Beinfrei jedoch zu gehen, bedeutet Frevel und wird mit der Buttersocke bestraft.

Nach dem Glauben des Herrschers. Das ist ganz leicht. Der Herrscher glaubt ... meinetwegen ans Christentum, es wird zur Staatsreligion erklärt, alle Menschen müssen konvertieren, die restlichen werden als Heiden, Hexen und Verräter verbrannt, und gnadenlos getötet. Du denkst doch nicht etwa ernsthaft, da ginge es nach dem Volk, oder da gibts ernsthafte Abwägungen. Du bist ja niedlich. ^^
Wenn ein Herrscher auf das Pastafaritum steht, und daraus ne Staatsreligion macht, dann rennen wir alle mit Nudelsieben auf dem Schädel herum. Wenn er Muslim ist, dann rennen wir alle, also alle Frauen ohne Kitzler und Schamlippen, und obendrein als schwarze Briefkästen rum. So einfach ist das.
Jede Geschichte verdient es gehört zu werden.
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Re: Die Hölle,was ist sie?-Definitionen

Beitragvon Distanzobjekt » Fr 16. Jan 2015, 08:53

1.Weisst du welche Religionen älter sind ob die Eingott oder Mehr-gott Religionen ?
Polytheismus. Der Monotheismus ist etwa 600 vor Christi das erste mal bestätigt auf den Plan gefallen.

2.Wie kommt es überhaupt daß je nach Kontinent so viele verschiedene Religionen existieren ?
Weil Religionen oder besser gesagt der Götterglaube ein Rechtfertigungsversuch des menschlichen Intellekts für das Unerklärliche ist - der Verstand des Menschen kann sich nur schwer eingestehen etwas nicht zu begreifen also konstruiert er sich eine Wahrheit. Anders gesagt, Religionen sind was für des Menschlein kleines Ego. Da Menschen darin keinen Unterschied machen, liegt es in deren Natur der Dinge das überall auf der Welt Götterbilder in verschiedener Ausprägung entstanden.

Jedes Volk muss sich ja irgendwie mal für seine Religion"entschieden" haben".
Das liegt keiner direkten Entscheidung zugrunde sondern ist ein unfertiger Prozess.

3.Wer "bestimmt" eigendlich woran ein Volk glaubt,oder wonach richtet sich das ?
Das jeweilige Volk in Übereinkunft mit sich und der Umwelt. Das heißt, ein Biotop wirkt sich maßgeblich darauf aus woran man glaubt denn man glaubt was man als Ergebnis sieht. So haben Inselvölker Insel- und Vulkangötter und weil in Mitteleuropa das Wetter sehr wechselhaft sein kann gab es nicht nur den Regen sondern auch den Donnergott usw.
1. Kunst und Schaffenskraft lässt sich genauso leicht kritisieren, wie es für den Kritiker schwer ist besseres zu leisten.
2. Nur wer Toleranz Grenzen setzt, weiß Freiheit zu schätzen.
3. Nur wer Achtung sät wird Achtung ernten.
4. Den Kopf zum denken benutzen ist keine Straftat.

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Jack Harkness
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Re: Die Hölle,was ist sie?-Definitionen

Beitragvon Jack Harkness » Fr 16. Jan 2015, 10:12

Dann sind z.b Wetterbedingungen auch die Ursache für das Entstehen vieler Mythologien.Das ist interessant,des öfteren fragte ich mich nämlich woher die oder diese Mythologie herstammt,nicht immer wird es gut erklärt.Woher der Teufel oder die Hölle zb.kommt ist dabei auch so ein Ding,welches oft ungenau oder unlogisch erklärt wird.Während bei den Erzengeln die Sache auf der Hand liegt,ist es beim Teufel und anderen Höllenwesen oft unverständlich.Wenn man sich z.b die Mythen um die Tausenden von Dämonen ansieht,fragt man sich auch,wo die alle herkommen,oder welche Bedeutung sie haben.


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