Flüchtlinge & politische Korrektheit?

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Flüchtlinge & politische Korrektheit?

Beitragvon Distanzobjekt » Do 3. Sep 2015, 15:10

Die Medien schlagen sich ja um das Thema das es nur so raucht. Ausgeklammert werden hässliche Begebenheiten zwischen Asylanten und Einheimische, hochgehalten werden Hilfesuchtende und Nazis. Während auf dieser Ebene der Deckel auf dem Topf fröhlich unterm Druck am hüpfen ist, werden immer wieder Stimmen zur politischen Korrektheit laut, bei dem die Zigeunersoße vom Tisch soll.

Wie ist euer Standpunkt zu den Flüchtlingsströmen, den Umgang mit diesen und den Umgang mit jenen die damit umgehen müssen? Ihr dürft euch frei äußern, achtet nur ein bissen darum was ihr wie schreibt.
1. Kunst und Schaffenskraft lässt sich genauso leicht kritisieren, wie es für den Kritiker schwer ist besseres zu leisten.
2. Nur wer Toleranz Grenzen setzt, weiß Freiheit zu schätzen.
3. Nur wer Achtung sät wird Achtung ernten.
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Schneeflocke
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Re: Flüchtlinge & politische Korrektheit?

Beitragvon Schneeflocke » Do 3. Sep 2015, 18:22

Es ist mal wieder eine riesige Schlammschlacht.

Wenn die Nazis die Häuser nicht anzünden (pardon) dann tun es die Flüchtlinge mit ihren Lagerfeuern, die sie tatsächlich darin machen (laut Medien, kann ich mir aber trotzdem vorstellen). Wenn sich die Flüchtlinge nicht mit der Bevölkerung zanken, tun es die Schiiten, Sunniten und Aleviten untereinander. Und unterdrücken die paar anderen Konfessionen, die sich noch unter den 800.000 befinden.
Wenn in den Medien von Körperverletzung und Misshandlung geredet wird, wird außer Acht gelassen, was vorher gesehen ist (du dummer Nazi usw.). Ich könnt damit den ganzen Tag weitermachen.

Das mag jetzt böse klingen, aber in diesem Falle sehe ich die Nazis, die Häuser anstecken als extremistische Version der Zukunfts und Heimatsangst. Sie haben durchaus nicht Unrecht, was aber komplett falsch ist, ist einfach so Häuser niederbrennen, und randalieren.

Was die Medienlandschaft angeht, offenbar sind diesmal tatsächlich alle durch die Bank schlecht (die bösen Sachsen, die bösen Schleuser, die bösen Flüchtlinge, die bösen Politiker usw.). Ich persönlich finde es insofern interessant, als dass ich bisher immer nur einen Saint, einen Heiligen und hundertmillionen Sinner gesehen habe.

Der Umgang ist eigentlich erstmal recht einfach gesagt. Die Wirtschaftsflüchtlinge kann man mit den Facebookflüchtigrn von hier gleichsetzen. Die Politischen Flüchtlinge mit den gemobbten Seelen, vor dem großen Zusammenbruch. Und Facebook mit DE. In Deutschland verändern sie nicht ihre Situation, im ehemaligen Heimatland, sie verlagert sich nur. Wichtig ist, die Situation in Afrika und dem Nahen Osten soweit zu stabilisieren, dass Aufbau wieder möglich wird. Und das können wir nicht machen, sondern wir können nur Hilfe zur Selbsthilfe geben.
Für Deutschland selbst ist es jedoch auch gerade jetzt wichtig, wenn es seine christlich gewurzelten Werte behalten will, es nicht mehr ein auf politisch korrekt machen darf, und vor allem nicht mehr vor der Nazikeule buckeln darf. Auch wenn das Wetter sich letztens so anfühlte, ein zweites Saudi Arabien möchte ich persönlich nicht. Andererseits ist es auch wichtig, dass wir nicht in ein Rechts verfallen, was dann doch beschönigend gesagt bedenklich ist.

Nun muss ich allerdings dich fragen Diss, was das für das System Europa, oder Deutschland, oder eben für unser Zusammenleben bedeutet, denn ich kann das nicht einschätzen. Ist das schon Unterwanderung, oder kann man das tatsächlich, wie ich prophezeiht habe, dass es kommt, mit dem Flüchtlingsstrom aus WKII gleichsetzen?

Ich bin weder rechts, noch links, ich sehe einfach nur die Zukunftsangst, und halte es selbst für bedenklich.
Ich hoffe es tritt kein Missverständniss auf. Ich habe versucht mich so klar wie möglich auszudrücken.
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Re: Flüchtlinge & politische Korrektheit?

Beitragvon Jack Harkness » Di 8. Sep 2015, 22:05

Ich sehe das ähnlich wie Schneeflocke mit den vielen Flüchtlingen,ich bin auch nicht rechts,aber möchte schon nicht so gerne in einem moslemischen Land leben müssen.Denn das wird eine der Konsequenzen sein,wenn unsere Regierung so weiter macht und der Einwanderei nicht so langsam Bedingungen stellt oder auch * wenn notwendig * einen Riegel vorschiebt. Ich meine, klar muss man helfen,wenn Leib und Leben bedroht ist,aber ist dann denn wirklich bei allen Flüchtlingen so ? Ich meine,es ist von Schlepperbanden die Rede,welche Flüchtlinge herschleusen,wenn sie doch so arm sind,wie können die Flüchtlinge diese Banden dann bezahlen ? Darüber sollte man mal nachdenken...Und ich finde auch,wenn sie hier leben wollen,haben sie sich der deutschen Kultur anzupassen und uns z.b nicht anzumachen,weil wir Schweinefleisch verzehren. Ich wohne in einer Gegend wo viele "Ausländer"leben und erlebe solche Situationen oft beim Einkauf. Auch haben sie deutsch zu lernen,denn wenn wir Deutschen woanders einwandern wollen,müssen wir das ja auch.Oder wir werden verurteilt,wenn wir uns im Urlaub nicht landestypisch benehmen Bsp.Mallorca und wir sind nur temporär dort.Sie aber wollen hier für immer leben,dann haben sie sich eben auch uns anzupassen.Sicher ist es nicht richtig,ihre Behausungen abzufackeln oder sie anzugreifen,aber ich verstehe auch,dass die Deutschen auch Existenzangst aufgrund der vielen Fremden haben.Sie sorgen sich z.b um die Zukunft ihrer Kinder,wenn Kita-Plätze und bezahlbare Wohnungen knapp werden.Ob die Flüchtlinge von Fremden zu Bekannten oder Freunden werden,liegt auch an ihnen selber,aber zuerst sind sie nun mal das : Fremde.Und Fremde sollten sich auch etwas dankbarer zeigen für die Hilfe und das Vertrauen was sie hier auf Vorschuss quasi erhalten,wenn ihre Anträge bewilligt werden.

Code auf Anfrage entfernt.

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Re: Flüchtlinge & politische Korrektheit?

Beitragvon Distanzobjekt » Do 10. Sep 2015, 06:17

Ihr müsst eure Ansichten nicht vor der Welt verstecken, es ist legitim darüber zu sprechen, dass gehört zu einer Demokratie dazu.

Der Grund warum man immer wieder mit vorgehaltener Hand redet ist, weil man glaubt mit seiner Aussage im Rechten Flügel zu agieren, doch was ist Rechts eigentlich? Die ersten Rechten im Staatenbund Deutschland waren die Monarchtreuen. Anders gesagt, loyale Anhänger der Krone und Konservative. Und weder Loyalität noch konservatives Handeln ist verwerflich. Man zeige mir einen Menschen, der nicht konservativ handelt denn konservative Handlung ist Handlung auf Grund von Gewohnheit und Orientierung und wer mir sagen will der Mensch sei kein Gewohnheitstier hat eine gewagte These aufgestellt.

Wir können denke ich ganz offen sprechen, niemand will den Islam im Land und zwar aus folgenden Gründen:

1. Ein System ist immer bestrebt sich selbst zu erhalten - der Überlebenstrieb. Dazu zählt in diesem Rahmen der Staat und die Kirche im Sinne des Christentums. Es macht sich bemerkbar in der konservativen Handlung eines jeden Einzelnen.

2. Der Islam ist faktisch nicht mit der Demokratie zu vereinen, da dieser eine Zentrumperipherie ist und die Demokratie eine funktional differenzierte Gesellschaft. Das heißt, egal was der Islam auch macht, er würde die Optionen der Demokratie einschränken und damit die Freiheit des Einzelnen und niemand lässt sich gern seine Freiheit nehmen.

3. Wo der Islam auftaucht, auf Punkt 2 basierend, gibt es Unruhen, Kriege, Tote. Man sieht im Islam nichts als Verderben und so etwas will man nicht. Da der Islam an sich auch nicht gegen den IS vorgeht, macht sich jeder Muslime der Mittäterschaft schuldig.

Und die Flüchtlinge kommen zustande, weil der restlichen Welt wie der EU egal ist was dort passiert wo der IS tobt. Diese Ignoranz bekommen wir jetzt auf andere Hand zu spüren. Nachdem nun der Eurotunnel seit Monaten kaum noch zu nutzen ist weil ständig Flüchtlinge nach England durch wollen und dort ums Leben kommen, die Wirtschaft Britaniens nun also leidet, fällt den Briten wie von Geisterhand ein mal ein paar Bomber in Richtung Islamstaat zu schicken. Und was die Überseeflüchtlinge angeht - ein Platz in so einem Boot kostet umgerechnet so viel wie ein Jahreseinkommen eines Mittelständischen in Afrika. Das heißt, nur die Reichen können sich absetzten. Die Schlepper verdienen damit Milliarden und das Land aus dem sie fliehen wird geschwächt während die Macht der IS Ableger dort wächst.

Unterm Strich gibt es nur eine Lösung - so viele Bomber wie möglich mit Napalm bestücken und den Gotteskriegern ein für alle Mal ein Ende setzten. Der Islam gehört gesetzlich verboten denn wenn Glaube legitimiert wird Unheil anzustellen gibt es von Seiten des Staates und allen Moralapostel keinerlei Argumentation den Nazis den Mund zu verbieten auch wenn diese zum Großteil dumm wie Butter sind, trieft dieses auf Muslime wie man sieht, gleichermaßen zu. Und wer mir jetzt sagt, ich solle differenzieren, solle auch lernen zu differenzieren zwischen Nazi, Konservativen, Notwendigkeit und Heuchelei. Und so lange das nicht gegeben ist, sollten genau diese Menschen schweigen.
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Re: Flüchtlinge & politische Korrektheit?

Beitragvon Schneeflocke » Do 10. Sep 2015, 06:51

Off Topic
Ich habe nicht vor, mit meiner politischen Ansicht in irgendeiner Weise Chris oder Blutengel zu schaden. Bzw. ich möchte nicht, dass meine Aussage in die Richtung gedreht wird. Sich so auszudrücken, als würde man denken, dass Rechts recht hat (Wortspiel hähäh) kann in der Presse unter Umständen doch anders ausgelegt werden, und der Band als primärer Ansprechpartner zu Lasten gelegt werden. Auch wenn ich die Presse für Wertlos halte derzeit, so hat sie unter den Menschen noch Macht. Du weißt, ich gehöre nicht zu den Menschen für die alles Rechts ist, was auch nur ein wenig Kritik äußert an der Toleranz. Zudem kannst du genau abschätzen wie das, was du von dir gibst ankommt, das kann ich nicht.
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Re: Flüchtlinge & politische Korrektheit?

Beitragvon Distanzobjekt » Do 10. Sep 2015, 17:25

Ich habe nicht vor, mit meiner politischen Ansicht in irgendeiner Weise Chris oder Blutengel zu schaden.
Chris ist Musiker. In Mitleidenschaft würde er nur dann gezogen, wenn seine Musik in den falsch Hals läuft oder die Gemeinde hier gänzlich den Faden der objektiven Betrachtung verliert.

Solange wie die Kritik hier gut begründet, sachlich und konform bleibt, können harte Bandagen ausgepackt werden.

Man sollte es so sehen - hier wird gerade der Mut herangetragen sich mit einer Sache zu befassen die unserer Gesellschaft laut Medien nicht verträgt und ist es nicht genau das was die Szene ausmachte?

Ich wäre keine fast 9 Jahre in der BE Crew wenn ich nicht wüsste Feuer übers Wasser zu balancieren ohne das sich das Wasser verbrennt.

Es liegt in eurer Hand.
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Re: Flüchtlinge & politische Korrektheit?

Beitragvon Schneeflocke » Do 10. Sep 2015, 18:32

Stimmt. Über die Schule hab ich meine Existenzberechtigung als Goth vergessen. Gesellschaftskritik. Ich entferne bei mir den Code.
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Re: Flüchtlinge & politische Korrektheit?

Beitragvon Distanzobjekt » Fr 11. Sep 2015, 06:25

Man sollte sich grundsätzlich einfach vor Augen führen:

Menschen fliehen nicht ohne Grund, diese Menschen brauchen zum Teil Hilfe, doch Hilfe nur denen die sie auch verdienen und ein großer Teil von ihnen haben sie nicht verdient, wenn sie Hilfe von ehrenamtlichen Helfern mit Gelächter ächtend verschmähen. Und die welche die Hilfe verdient haben, bekommen sie nicht indem man sie irgendwie in Kisten steckt und im Keller verstaut, sondern wenn man sich die Frage stellt, warum sie fliehen? Sie fliehen auf Grund von Krieg, ein Krieg den Europa ignoriert aus Angst zum Ziel zu werden - jetzt sind wir ein Ziel, denn diejenigen die gejagt wurden sind jetzt hier und die Jäger zielen noch immer und zwischen den ganzen Flüchtlingen werden unter Garantie auch IS Zellen sein. Sie setzten sich ab, formatieren sich gezielt mit funktionierender Infrastruktur und dann haben wir den Syrien hier, unter uns.

Ignoranz ist für das Leid verantwortlich, Ignoranz wird verantwortlich sein für das Leid was da kommt. Und ignorieren muss man das Leid welches man mit den eigenen Händen erschafft, wenn man die große Ignoranz hinter sich lässt und den Gotteskriegern das Fürchten lehrt.

Was wir in Deutschland unter Rechts verstehen, sind geistig Arme die angst vor einer Veränderung haben weil sie nicht wissen mit Veränderungen umzugehen - wie auch wenn Bildung an ihnen vorbei geht. Was Deutschland jedoch bräuchte wäre Menschen die klar Grenzen aufweisen um wirklich helfen zu können.

Es gilt Hiob 38,11.
1. Kunst und Schaffenskraft lässt sich genauso leicht kritisieren, wie es für den Kritiker schwer ist besseres zu leisten.
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