Und wenn das alles ist was bleibt...

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Gattina
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Und wenn das alles ist was bleibt...

Beitragvon Gattina » Do 16. Aug 2012, 20:33

...dann wolln wir anders sein!



Uniformiert und ohne Ton


Leere Marionetten die sich zu lautloser Musik bewegen.
Alles erscheint leer und dumpf, wie in einem Vakuum.
Alle tragen schwarze Kleidung, im gleichen Stil, so wie Uniformen.

Stillstand, Augen nach vorn


Bleib stehn, schau es dir an.

Stillstand, Augen nach vorn
kein Blick zur Seite, kein Blick zurück
keine Gefühle, gekauftes Glück


Beschreibt egoistische, blinde, habgierige Menschen.
Sie sind stehn geblieben, haben nur Augen für sich und das was vor ihnen ist.
Sie schauen nicht wer hinter ihnen ist, oder neben ihnen. Nächstenliebe ist ein Fremdwort.

Nur das sehen was vor einem ist, denken man sei allein auf der Welt.

schwarzer Regen fällt auf unsere Welt
und eine neue Zeit beginnt
und wenn das Alles ist was bleibt
dann wollen wir anders sein


Erkenntnis und der darauf folgende Wandel
man möchte nicht sein wie die Marionetten

und wenn das Alles ist was bleibt
dann wollen wir anders sein


schwarzer Regen fällt auf unsere Welt

wir wollen das Leben spüren - die Nacht gehört nur uns allein.

und eine neue Zeit beginnt

und wenn das Alles ist was bleibt
dann wollen wir anders sein


Wir wollen uns lebendig fühlen, nicht dumpf wie Marionetten.
Wir brechen aus, die Nacht gehört uns. Frei sein von--->


Massenkompatibel - Gleichschritt
Selbstzerstörung - Schritt für Schritt
es wird verurteilt - anders zu sein
Ignoranz - Herz aus Stein


Nur was der Masse gefällt gilt, alles andere wird verurteilt und als Dreck angesehn. Nur das was sie haben ist gut, jeder muss so sein!
Sie sehen nur das Äußere mit ihren kalten Herzen. Keiner wagt einen Blick hinter die Maske, denn sie sind selbst maskiert.


Und nun zur leicht sarkastischen Variante:


Uniformiert und ohne Ton
Stillstand, Augen nach vorn
kein Blick zur Seite, kein Blick zurück
keine Gefühle, gekauftes Glück


Eine graue Stadt.
Menschenmassen laufen in eine Richtung.
Angehaltene Zeit.
Sie blicken nur nach vorn streben nach dem wonach die Masse strebt.
Ihr Blick ist begrenzt. Sie sehn nur was vor ihnen ist und gehen so eng das hinter ihnen der Nächste geht, aber sie sehen nur voller Neid den vor ihnen.
Gekaufte Statussymbole sind falsches Glück, doch für sie bedeutet es Anerkennung.
Wenn auch das nicht reicht, und das Leben zu leer ist...fällt schwarzer Regen.

schwarzer Regen fällt auf unsere Welt
und eine neue Zeit beginnt
und wenn das Alles ist was bleibt
dann wollen wir anders sein
schwarzer Regen fällt auf unsere Welt
wir wollen das Leben spüren - die Nacht gehört nur uns allein.


Sie beschliessen etwas zu ändern, auszuprobieren.
Ziehn sich anstatt der grauen, eine schwarze Uniform an.
Nun fühlen sie sich anders! Nun sind sie was besonderes!
Sie fühlen sich frei und geniessen die Aufmerksamkeit.

Massenkompatibel - Gleichschritt
Selbstzerstörung - Schritt für Schritt
es wird verurteilt - anders zu sein
Ignoranz - Herz aus Stein


Doch immer noch sind sie blind, merken nicht den Selbstbetrug.
Außen anders, innen immer noch gleich.
Die graue Stadt...Massen laufen in eine Richtung. Über ihnen hängt eine Uhr...tick tack...
An der Uhr ist ein Pendel in Form einer Sense.
Schritt für Schritt gehts weiter, durch ihre Blindheit (kein Blick zur Seite, kein Blick zurück)
sehn sie nicht, das sie durch ihr Handeln sich selbst zerstören.
Wenn jemand anders ist, wird er nicht gesehn.
Es ist als hätten sie kein Herz. Als wären es wandelnde Statuen aus Stein. Grau in Grau.

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