Mainstream, ein Haufen Vorurteile und die Szene

TheLostChild
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Mainstream, ein Haufen Vorurteile und die Szene

Beitragvon TheLostChild » So 2. Nov 2014, 20:44

Was findet ihr wirklich nervig?
Ich weiß nicht ob ihr meinen Beitrag in >Was findet ihr wirklich nervig?< gelesen habt, aber gut...
Fakt ist, dass diese, von mir so liebevoll genannten, Mainstreamscheißer *** die ganze Zeit irgendnen Mist über die schwarze Szene verbreiten. So von wegen alles Satanisten, Emos, Menschenfeinde und Nazis, wobei mir letzteres in näherer Vergangenheit des Öfteren über den Weg gelaufen ist...
Außerdem habe ich am eigenen Leibe erfahren, wie abartig diese Leute mit Anhängern der Szene umgehen. Ich werde zB gerne von Klassenkameraden gemobbt und oft kommt es dann auch zu Handgreiflichkeiten. Vielen Freunden von mir geht es genauso... -_-* [grummel]
Nun würd ich gern von euch wissen, welche Erfahrungen ihr da gemacht habt und ob euch solche Leute, die sich ihr Maul über Dinge zerreißen, über die die garnichts wissen, auch so auf den Zeiger gehen wie mir! [thx]

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Re: Mainstream, ein Haufen Vorurteile und die Szene

Beitragvon Schneeflocke » So 2. Nov 2014, 21:23

Witzig ist, dass das tatsächlich mit vielen Szenen geschieht. Unsere steht nur im Focus, weil wir
a. Nicht ins Bild passen, da schwarz, und
b. von ein paar Menschen, die in dieses Schema zumindest optisch passen, schon einiger Unsinn gebaut wurde.

Nein es ist so, dass die werten Gutmenschen von Schwarz und Tod, und Negativen verunsichert werden, dies nennt man soziale Irritation. Der Effekt daraus ist meistens Spott, oder sogar Aggression. Sie, nein wir wissen es nicht besser. Frag mich nicht was man dagegen tun kann, ich hab keine Ahnung.
Was die genannten Dinge angeht,
Satanisten: Ja, ich bekenne es Satanist zu sein, allerdings fordert ihr heiliges Buch nicht zum Menschen opfern auf, sondern, wie es Kant schon 200 Jahre zuvor gemacht hat, zum Reflektieren, und zum Selbstdenken, und Selbstschaffen. Kurz gesagt, sei dein eigener Gott. Die Teufelsgeschichten, die Lavey außenherum gewebt hat, ist bloß Story, Futter für Skandalgeile Menschen, bzw. eine Gegenbewegung zum Christentum, was lange Zeit fürs Dummhalten der Menschen und sehr viele Horrorstorys verantwortlich war (Hexenverbrennung, Kriege, oder sowat hier Ist ihr Kind ein Goth?). Nicht mehr und nicht weniger.

Emos: Sie sehen keinen Unterschied, beides ist Schwarz, und beides ist zur Spaßszene mutiert, wobei die Emos mehr Fun daran haben, Blut fließen zu sehen, kurz Ritzen.

Menschenfeinde: Ja ich bin Misanthrop, wobei man sowas nicht so eng sehen sollte, da es keine echte Misanthropie gibt. Für weiteres Misanthropie Ist schon richtig was Wiki da erzählt.

Nazis: Haha, ja Nazis sind zahlreich in der eigentlich, wenn überhaupt Linksorientierten Szene. Ganz einfach weil die Szene keine Konsistenz zeigt, und aufgrund ihres Irrglaubens der Toleranz und der Menschenliebe allen Müll aufnimmt, den die Gesellschaft zu bieten hat. Die Szene hat es verlernt den Unterschied zwischen Akzeptanz, und Toleranz zu machen, genau wie die Gesellschaft, ansonsten hätten wir nicht diesen ganzen extremistischen Einwanderermüll hierdrin, die sich selbst als Mitglied einer radikalen Islamistengruppe schimpfen.
Jaja, ruft mich rechts, hab nix dagegen.
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Re: Mainstream, ein Haufen Vorurteile und die Szene

Beitragvon Distanzobjekt » So 2. Nov 2014, 21:47

TheLostChild hat geschrieben:Fakt ist, dass diese, von mir so liebevoll genannten, Mainstreamscheißer *** die ganze Zeit irgendnen Mist über die schwarze Szene verbreiten.
Was ist Mainstream und wie definierst Du es? Im Moment gehst Du auf jene ein, die nicht differenzieren zwischen Goths, Satanisten, Emos usw. aber ist das Mainstream oder bestimmte Strömungen? Wie definierst Du den Mainstream, wie die Masse den Mainstream, wie die Szene Mainstream und wo ist der Unterschied zwischen Szene und Mainstream?

Was Nazis betrifft, so liegt das zum Teil an einigen moralischen Textinhalten diverser Interpreten, die gerne auch auf geschichtliche Fragmente wie Krieg, Kriegsverbrechen, Kriegsmaschinen und oder Hirnrichtungsinstrumente zurückgreifen. Auch hier kommt es dann dazu, dass nicht ausdifferenziert wird.

Ich werde zB gerne von Klassenkameraden gemobbt und oft kommt es dann auch zu Handgreiflichkeiten. Vielen Freunden von mir geht es genauso... -_-* [grummel]
Nun würd ich gern von euch wissen, welche Erfahrungen ihr da gemacht habt und ob euch solche Leute, die sich ihr Maul über Dinge zerreißen, über die die garnichts wissen, auch so auf den Zeiger gehen wie mir! [thx]
Gemobbt wird man, weil man irritiert. Man ist, wenn man alleine aus der Masse aus welchen Gründen auch immer hervorsticht, ein Störfaktor welcher die soziale Sicherheit im Rahmen der Erwartungen, durcheinander bringt. Und wie jedes andere System auch versucht sich dann die Gesellschaft zu schützen indem sie den Virus isoliert. Wer einer gesellschaftskritischen Bewegung beiwohnt, wie etwa der Gothbewegung, muss damit rechnen das ihm gleichermaßen mit Kritik begegnet wird, wir haben uns also nicht zu beschweren.

Umgegangen bin ich damit immer ganz simpel, es hat mich nie interessiert. Wie ich mit Handgreiflichkeiten umgegangen bin werde ich hier nicht erläutern, jedoch gebe ich den Rat es der Schulleitung zu melden und eine offene Aussprache in der Klasse anzustreben um ein Exempel zu statuieren. In dem Momenten wos eng wird sollte man Courage zeigen und klar machen was geht und was nicht, man wähle jedoch die Worte mit bedacht damit sie ihre Wirkung nicht verlieren.
1. Kunst und Schaffenskraft lässt sich genauso leicht kritisieren, wie es für den Kritiker schwer ist besseres zu leisten.
2. Nur wer Toleranz Grenzen setzt, weiß Freiheit zu schätzen.
3. Nur wer Achtung sät wird Achtung ernten.
4. Den Kopf zum denken benutzen ist keine Straftat.

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Re: Mainstream, ein Haufen Vorurteile und die Szene

Beitragvon Jack Harkness » Sa 8. Nov 2014, 16:03

Und noch mehr Vorurteile:Kennt ihr schon den neuen Werbespot,von einer Internet-Versandfirma?Der Werbespotinhalt ist folgender:Ein Frau betritt den Store,um etwas für ihre Tochter zu kaufen,und kniept der Verkäuferin ein Auge zu,die versteht es nicht und die Frau flüstert ihr was ins Ohr.Die Verkäuferin gibt ihr ein Päckchen,und die Frau geht nach Hause,dann überreicht sie ihrer Tochter das Geschenk und sie lächelt.Der Witz:Die Tochter gehört der schwarzen Szene an.Und wieder wird dem Zuschauer suggeriert,das diese Menschen so schreckliche Dinge kaufen,dass man es nicht aussprechen kann(oder sich schämt).Da braucht man sich über die Vorurteile der "Gutmenschen"nicht zu wundern,wenn das Fernsehen einen solchen Mist noch durch Manipulation(Werbung ist ja nichts anderes)verbreitet. [sauer] - Für das Fernsehen- d down

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Re: Mainstream, ein Haufen Vorurteile und die Szene

Beitragvon Distanzobjekt » Sa 8. Nov 2014, 22:33

Ich erkenne den Vorurteil hieran nicht. Eine Frau die optisch nicht der schwarzen Szene angehört nimmt ein Paket entgegen bei dem zwei weitere Frauen tuscheln. Es hätte also alles sein können und auch für jeden X Beliebigen, dass ist aus dem Spot heraus für die beiden Frauen nicht erkenntlich. Der Witz an dieser Werbung, so scheint es, ist, dass mit etwas völlig anderen gerechnet wurde als damit, dass ein Goth sich nicht traut ein Paket entgegen zu nehmen. Das heißt die Peinlichkeit ist auf beiden Seiten. Die Frauen die tuscheln, der Goth der sich nicht traut. Es ist eine Kritik an der Erwartung aus verschiedenen Perspektiven.

Wir sollten etwas nicht vergessen - Ein Klischee ist ein Verhaltensmerkmal an das man sich orientiert. Orientierung ist notwendig für Kommunikation und Interaktion. In der schwarzen Szene wird damit bewusst gespielt und provoziert, dass heißt, dass Menschen sehen was sie sehen und oder mit uns umgehen wie sie umgehen, haben wir selbst zu verantworten. Wenn wir uns darüber beschweren, haben wir entweder den falschen sozialen Kreis gesucht oder haben ihn nicht im Griff bzw. bedienen ihn falsch.
1. Kunst und Schaffenskraft lässt sich genauso leicht kritisieren, wie es für den Kritiker schwer ist besseres zu leisten.
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Re: Mainstream, ein Haufen Vorurteile und die Szene

Beitragvon Jack Harkness » So 9. Nov 2014, 11:12

Nun,da magst Du vielleicht Recht mit haben,mit dem selber Schuld sein....aber trotzdem verstehe ich eines nicht,okay wenn Du sagst es liegt an der Provokanten Art wegen der Vorurteile über die schwarze Szene.Nun,ich z.b provoziere die Leute nicht,und versuche immer den Menschen so ein wenig die Augen zu öffnen,was so alles falsch läuft:z.b wo das mit Facebook und der Geburtenkontrolle bei den weiblichen Mitarbeiterinnen war,wollte ich auch mit meiner Familie darüber reden,aber sie haben ein solches Verhalten noch verteidigt.Ich versuche immer mich mit den Leuten zu verständigen,aber stosse mit jeglicher Gesellschaftskritik auf Ablehnung oder sogar Anfeindungen.Und das mit dem faschen sozialen Kreis gesucht,oder falsche "Bedienung"dessen,sorry,das verstehe ich nicht so ganz.

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Re: Mainstream, ein Haufen Vorurteile und die Szene

Beitragvon TheLostChild » Mo 17. Nov 2014, 21:58

Hallöle!
Entschuldigt bitte, das ich erst jetzt antworte! Ich hatte in letzter Zeit viel zu tun...

Na gut...
Ich meine mit Mainstream all diejenigen, die mit dem großen Strom schwimmen und glauben das Fressen zu müssen, was man ihnen vorwirft. Damit meine ich sämtliche Inhalte in Nachrichten, Dokumentationen, Zeitschriften und Zeitungen usw. Einfach hinzunehmen und als wahr anzunehmen, ohne diese richtig zu hinterfragen. Ich will damit nicht bestreiten, dass es solche Leute auch in unserer Szene gibt, aber in meinen Kreisen, werden solche ungenauen und teilweise widersprüchlichen Dinge immer bis aufs letzte Detail auseinander genommen.
Weiterhin bedeutet der Begriff Mainstream für mich soviel, wie "mit der Menge mitlaufend"; "Individualitätsverlust" und naja wie soll ich es sagen... "Bitte ja nicht aus der Reihe tanzen". Für mich sind meine "liebsten" Mainstream... -leutchen nicht mehr als einfach gestrickte, graue Menschen, die denken, wenn man genauso ist, wie die Umwelt und diejenigen, die am meisten Einfluss auf eben diese haben, ist man man selbst. Menschen eben, die sich erst als "richtig" fühlen, wenn sie ihr eigenes Selbst abgetötet und sich zum Idealbild verbogen haben.
So das ganze im Detail erklärt...
Dann muss ich aber nich dazu sagen, dass jede Gruppierung, sei es die Schwarze Szene, die Punkbewegung etc. ihren eigenen Mainstream hat, das ist klar, aber diesen meine ich nicht. Irgendwo zwischen diesen verschieden definierten Arten von Mainstream, gibt es eine, die meiner Meinung nach überall gleich ist. Und das ist die, in der alle Beteiligten gleich sind. Sie hören die gleiche Musik, die jeder kennt (aber nicht unbedingt kennenlernen wollte), haben den selben Kleidungsstil (heutzutage: Hose auf halb Acht, viel zu große Oberteile, absolut unförmig-klobige Schuhe oder kaum bekleidet) und haben allesamt das Gefühl der Obermacker zu sein und alles und jeden zu ihrem "Sklaven" zu machen, indem sie jeden eine Gehirnwäsche mit diesem gar grausamen Rumgejaule von Justin, Rihanna und Co verpassen. Soweit ich weiß nennt man solche Leute auch Hipster... oder so ähnlich...
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Re: Mainstream, ein Haufen Vorurteile und die Szene

Beitragvon Jack Harkness » Di 18. Nov 2014, 17:24

Nun,die Leute sind die selben,welche Dich der Hausverwaltung melden,weil Du die Treppe nicht geputzt hast.Es ist immer das gleiche,wenn man nicht so ist wie sie dann,werden sie ekelig,weil Du "komisch" bist.Und Deine Gehirnwäsche,da haben sie noch andere Möglichkeiten:DSDS,GZSZ,UU,Berlin,Kölln usw und natürlich...ATEMLOS,also Ohren zu Video rein und Ar...le..Ne im Ernst die welche sich welt-offen und tolerant geben sind es am wenigsten.Du musst lernen nichts darauf zu geben und immer nur Deinen eigenen Weg zu gehen. d-up

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Re: Mainstream, ein Haufen Vorurteile und die Szene

Beitragvon Distanzobjekt » Mi 19. Nov 2014, 07:45

Na gut...
Ich meine mit Mainstream all diejenigen, die mit dem großen Strom schwimmen und glauben das Fressen zu müssen, was man ihnen vorwirft. Damit meine ich sämtliche Inhalte in Nachrichten, Dokumentationen, Zeitschriften und Zeitungen usw. Einfach hinzunehmen und als wahr anzunehmen, ohne diese richtig zu hinterfragen. Ich will damit nicht bestreiten, dass es solche Leute auch in unserer Szene gibt, aber in meinen Kreisen, werden solche ungenauen und teilweise widersprüchlichen Dinge immer bis aufs letzte Detail auseinander genommen.
Mindestens 90% von dem was Du beschreibst ist auf die Szene anwendbar. Alle schwarz, alle die gleiche Musik, in sich geschlossen, glauben zu wissen, weichen nicht ab auch wenn sie sich als noch so individuell ausgeben da sie immer eine Übereinkunft finden.

Weiterhin bedeutet der Begriff Mainstream für mich soviel, wie "mit der Menge mitlaufend"; "Individualitätsverlust" und naja wie soll ich es sagen... "Bitte ja nicht aus der Reihe tanzen".
Wer einmal auf einem schwarzen Festival mit einer Begleitung war und diese in der Masse verloren hat wird verstehen, dass es unter der Menge an Mitläufer im Sinne der Übereinkunft schwarz zu tragen, nahezu nicht möglich ist das verlorene Subjektiv wiederzufinden. Im Einzelnen halten wir uns für Individuell, in der Gruppe jedoch sind wir uninformiert, haben einen über 90% Identitätsverlust und tanzen auch nicht aus der Reihe weil wir einen Verhaltenscodex aufweisen wenn wir uns in der Gruppe einfinden. Was unterscheidet uns also vom Rest?

Im Weiteren sehe ich, dass Du Goth an der Musik festmachst? Das ist erst mal nichts schlimmes aber, der Goth macht die Musik und nicht umgedreht. Das trifft auf alle Arten von Szenen zu.

Abschließend ein Zitat von Hesse "Wer nicht in die Welt passt der ist immer nahe daran sich selber zu finden". Wer also sich weder durch Kleidung, Verhalten, noch Musik wiederfindet, ist dem Individualismus am nächsten.
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4. Den Kopf zum denken benutzen ist keine Straftat.

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Re: Mainstream, ein Haufen Vorurteile und die Szene

Beitragvon Jack Harkness » Mo 23. Mär 2015, 13:44

@ Distanzobjekt
Ich möchte auch gerne noch eine weitere "Erfahrung"mit der Szene hinzusteuern...Gruppen innerhalb der Szene,vor kurzem selber erlebt: Auch unter Gothics oder "Schwarzen"wie sie sich selber nennen gibt es Gemeinschaften von sich zusammengefundenen Leuten die etwas bestimmtes verbindet.So kann es z.b vorkommen,daß sie die Gemeinschaft hauptsächlich über persönliche Gefühle definiert.Sie nennen sich selber hyper-sensitiv,was man auch als "Emo"bezeichnen könnte,auch wenn es etwas abwertend klingt.Kommt man nun in eine solche Gruppe,geben sie sich nicht sofort zu erkennen,sondern"offenbaren"es einem nach einer Zeit der Zugehörigkeit.Ist man jetzt aber nicht genauso wie sie und verweigert den dortigen Mainstream,können diese Leute sehr unfair werden.Alles was sie der Gutmensch-Gesellschaft anprangern vollziehen sie bis hin zur Total-Kontrolle durch ihren Mainstream.Möchte man z.b über ein Thema sachlich disskutieren und sie moralisieren alles,darf man eines nie tun:Ihnen sagen,daß einem das auf die Nerven geht.Dann bekommt man ihre volle Ablehnung auf unfairste Weise zu spüren.Also auch wie überall sonst muss man sich hier zwischen Geselligkeit und Individualität entscheiden.


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