Sehnsucht

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Katja S.
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Sehnsucht

Beitragvon Katja S. » Mi 24. Apr 2013, 13:11

Der Atem schwer,
das Herzlein kalt.
Steht ein Mädchen am Grabe,
es hält eine Rose in der Hand.
Die Dornen stechen ihr ins Fleisch.
Blut fließt über ihre zarte Haut.
Der Wind bläßt über den Friedhof,
hier wo ihre Mutter einst begraben als schöne Braut.
All die Erinnerungen kommen in ihr hoch,
als sie an ihrer Mutters Grabe steht.
Es wird dunkel, der Mond geht auf,
als kalter Wind durchs Haar ihr weht.

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Katja S.
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Tränen

Beitragvon Katja S. » Di 7. Mai 2013, 11:23

Lass mich Deine Tränen küssen,
zum Troste dienen soll Dir dieser Kuss.
Wie Wasser des Himmels fließen sie über Deine Wange
und der Fluss hört nicht auf zu flüstern
bis sich etwas ändert, doch die Welt,
sie wechselt ihre Maske nicht,
sie bleibt wie sie ist,
kalt und grausam.

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Katja S.
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Tote Lippen

Beitragvon Katja S. » Di 7. Mai 2013, 11:25

Ich sehe die Dunkelheit.

Schwarz von wundervoller Ebenheit.

Ich liebe diese Nacht,

In der mein bester Freund erwacht.


Dann, wenn er mich berührt,

Mich durch die Schwärze führt.

Spüre seine Lippen so kühl,

Den Tod - ein wunderschönes Gefühl.



Das Schwert der Tränen


Das Schwert der Tränen

steckt in mir.

Werd ich gehen,

bleib ich hier?!


Das Blut von meinen Händen waschen.

Gifte der Befreiung naschen.

Den Dolch aus meinem Rippen ziehen.

In das Jenseits heimlich fliehen.


Im Nichts ganz ohne Schmerzen leben.

Dem stärksten Feinde mich ergeben.

´Nen Sinn im Leben gibt es keinen.

Vielleicht in eurem, nicht in meinem.

Finde ich das Tor zur Wende?!

Das Tor zu meinem Lebensende...?!




Leben?Ich rede - und doch schweige ich,

Ich bin unter Menschen - und doch einsam,

Ich lache - doch eigentlich weine ich,

Ich bin wach - und doch völlig ohnmächtig,

Ich höre - und doch erreicht mich kein Wort,

Ich gehe - doch kann ich mich nicht bewegen,

Ich atme - und doch ersticke ich,

Ich schweige - doch eigentlich schreie ich,

Ich bin frei - und doch gefangen.


Ich lebe - doch eigentlich sterbe ich!


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