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Augen Seelenlos

Verfasst: Mi 6. Feb 2013, 14:55
von Seelenfieber
Augen Seelenlos




Sie sind schwarz wie die Nacht , wie eine dunkle Höhle ohne Ende , sie sind so unerreichbar .
Du hast Seelenlose Augen ohne ein Funken Freude und Licht ,
Sie verlassen Dich

Grab der Liebe

Verfasst: Do 7. Feb 2013, 19:51
von Seelenfieber
Grab der Liebe



Die allerletzten Blumen,
die Ringelblumen, pflück ich mir;
sie blühen auf dem Grab der Liebe,
denn heute muss ich fort von dir.

Seelenschrei

Verfasst: Fr 8. Feb 2013, 21:52
von Seelenfieber
Seelenschrei
der Schrei der Seele sie fleht mich an
aus dem Licht zu gehen
um nicht noch mehr zu flehen
der Schrei der Seele
Seelenlos Seelen tot
treibe ich Da hin ohne einen Sinn
Sinn los und zerfallen um mich zu verbannen
und ohne mehr zu leben

Gothic

Verfasst: Mi 13. Feb 2013, 08:04
von Seelenfieber
Gothic

Gothic ist mein Leben
Freiwilig würd ich´s nie hergeben
Gothic ist meine Lebensart
Wenn es da um Veränderung geht
Bleib ich hart

Doch nicht mit Hilfe der Gewalt
Ich werd mich zwar wehren
Doch allein durch meinen Glauben halt

Nur weil ich schwarze Kleidung trage
Denkt ihr ich sei ein Satanist
Sollt ihr doch
Ihr wisst nicht was ihr sagt
und redet nur Mist

Wir haben den Tod akzeptiert
Und deshalb denkt ihr er wird praktiziert
Bei uns kommt es auf den Einzelnen an
Und greifen nicht zum Messer dann

Wir schreiben gern Gedichte nieder
Auch wenn ihr sie nicht versteht
Wir tun es immer wieder

Bis ihr uns akzeptiert
Wie wir sind
Und unsere Einstellung kapiert
Fantasy_8.jpg

Re: Gothic

Verfasst: Mi 13. Feb 2013, 10:22
von Riku
Ist das nicht eher Epik?^^

Re: Gothic

Verfasst: Mi 13. Feb 2013, 14:03
von Seelenfieber
Epik ist doch eine Bezeichnung für die Kunst des Epos oder nicht ?

Re: Gothic

Verfasst: Mi 13. Feb 2013, 14:37
von Riku
Offtopic:
Epik
Ich wollte nur darauf hinweisen, dass mir die Taktung des Gedichts nicht ganz geheuer ist, sodass ich es eher als Epik, statt Lyrik einordnen würde. Kennst du Jambus, Trochäus, Anapäst oder Daktylus? Pentameter, Hexameter? Auf so etwas sollte man bei der Dichtung achten. Es sollte bei den reimenden Versen eine gleiche Anzahl an Silben verwendet werden.

Nur mal als Verbesserungsvorschlag, denn nicht alles, das sich auf die Endsilben reimt, ist zwangsläufig ein Gedicht. :)

Re: Gothic

Verfasst: Mi 13. Feb 2013, 14:49
von Seelenfieber
Ja ich weiß was das alles bedeutet . Kann schon sein das es zu Epik gehört aber dachte ich schreibe es hier rein deswegen ein neuen Thread zu erstellen ist ehr :? oder ? habe ja nicht gedacht das jemand dazu was schreibt , weißt du Riku aber trotzdem danke ;)

Ritzen

Verfasst: Do 28. Feb 2013, 07:53
von Seelenfieber
Ritzen

Sie saß einfach nur da
Wusste nicht was mit ihr geschah
Ihre Arme voller Blut
Der Schmerz tat ihr mehr als gut

Immer tiefer immer wieder
Irgendwann viel sie dann nieder
Auf den Boden der Tatsachen
Dort wo alle über ihre Probleme lachen

Wo mit Gelächter ihren Kopf sprengen
Ihr böse Lachen anhängen

Immer wieder immer tiefer
Ihre Haltung immer schiefer
Mit der Klinge in der Hand
Floh sie in ihr eigenes Land

Fern von jedem gehessigen Schrei
Hier war sie nun endlich frei
Und noch immer immer immer
Jeder Schnitt schmerzt immer schlimmer

Nun kann sie wieder Schmerzen fühlen
Damit ihre Trauer kühlen
Nun kannsie wieder unter Leute gehen
Das Gelächter überstehen

MEIN ENGEL

Verfasst: Fr 1. Mär 2013, 10:06
von Seelenfieber
Mein Engel

Mein Engel hat mir zugewinkt: so tu!
Drum, Freunde, setzet mir nicht weiter zu;
Wohl manchem Mann vergönn ich alle Ehr,
Kann doch nicht fühlen, denken, tun wie er;
Nicht jedes, wisst ihr, taugt für jedermann,
Mein Engel sagt mir, was ich soll und kann.

Dein Engel? – Gönnt die kleine Ketzerei;
Etwas ist dran, den Namen geb ich frei;
Die Guten haben ihn von je gekannt,
Den „Dämon“ hat ihn Sokrates genannt,
Ein Andrer nennt ihn seinen „Schutzpatron“,
Auch seinen „Genius“ im höhern Ton,
Ein Vierter spricht von seinem „bessern Ich“,
Und ich – an meinen „Engel“ halt ich mich.

An meinen Engel, den für diese Welt
Mein Schöpfer mir als Führer zugesellt;
Zwar keiner ists der Nächsten an dem Thron,
Kein Fürst in Gottes Geisterlegion,
Sein Antlitz strahlt nicht wie die Sonne klar,
Nur morgenrötlich glänzt sein Flügelpaar,
Doch ihm auch leuchtet von dem höchsten Licht
Ein Abglanz noch im sanften Angesicht;
Manch schönern Geist schuf Gott im Himmelsheer,
Doch keinem so, gerade so, wie er;
Und keinen, der im ganzen Engelchor
Gerade mich zum Schützling sich erkor.

So saß er an des Kindes Wiege schon,
Sang Schlummerlieder mir in süßem Ton,
Und wacht ich auf, noch glänzte das Gemach
Von seiner Flügel goldnen Schimmer nach;
Noch klang das Ohr von seinem Lied mir lang,
Und was ich je von Liedern stammelnd sang,
Von seinen Tönen ists ein Widerklang.

Ich wuchs herauf – an einem Frühlingstag
Umwehte selig mich sein Flügelschlag,
Er wies empor zu den azurnen Höhn,
Und flüsterte: Schau Gottes Welt, wie schön!
Den Jüngling weckt‘ er oft in stiller Nacht,
Und zeigte mich des Sternenhimmels Pracht,
Und ahnend flog mein Geist an seiner hand
Im Traum empor ins hohe Vaterland.

Ich ward ein Mann, der Jugend Poesie
Mich schüchtern vor des Werktags Last und Müh,
Und Wochen, Monde schleichen freudlos hin,
Bis ich bei ihm und bei mir selber bin;
Und doch zur guten Stunde plötzlich oft
Beseligt sein Besuch mich unverhofft:
In Waldesnacht, auf stillen Bergeshöhn
Umfächelt mild mich seiner Flügel Wehn;
Löst mir das Herz der Zauber der Musik,
Neigt er sich über mich mit Freundesblick;
Entzückt den Sinn ein geisterquickend Buch,
Dann überrascht mich freundlich sein Besuch,
Und lächelnd spricht er: Sieh, ich lebe noch,
Und du und ich, wir bleiben Freunde doch;
Dann taut mein Herz in selger Wehmut auf,
Dann hemm ich kaum der süßen Tränen Lauf,
Und quillend aus des Busens tiefstem Grund
Drängt sich ein Lied vom Herzen mir zum Mund.

Und wenn die Welt mich lieblos oft verkannt,
Ich saß allein, den Kopf gestützt zur Hand,
Vom herben Spott der Spötter heiß beschämt,
Vom Wirrsal dieses Lebens tief zergrämt,
Dann neigt er über mich sein treu Gesicht,
Und spricht: sei ruhig, das verstehn sie nicht;
Du aber hast getan, was du gemusst,
Und freudig hüpft mein Herz mir in der Brust.

und wenn ich, vom Geräusch der Welt verwirrt,
Aus meinem Gleise selber mich verirrt,
Und komme heim ins stille Kämmerlein,
Dann steht er da beim milden Lampenschein,
Sieht mir ins Aug und straft mich sänftiglich:
Sieh, töricht Kind, sieh, das ist nicht für dich;
Und hab ich gar, was mich entehrt, getan,
Blickt er mich trüb mit ernsten Augen an,
Und strafend ruft sein wehmutsvoller Blick
Mich an sein Herz, mich zu mir selbst zurück.

Verloren hab ich schon der Freunde viel:
Mein Engel bleibt mir treu bis an das Ziel,
Und bin ich einst an meiner Tage Schluss,
Dann möchte ich sterben unter seinem Kuss,
Auf seinem Arm zum Lichte mich erheben,
An seiner Hand durch neue Welten schweben.

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